Banana Pi: Eine leistungsstarke Raspberry Pi Alternative

Der Banana Pi ist ein open-source Einplatinencomputer und wurde von der chinesischen Bildungsinitiative Lemaker.org entwickelt.

Verglichen mit dem Raspberry Pi bietet der Banana Pi eine attraktive Alternative mit leistungsfähigerem Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und einer schnelleren Ethernet-Schnittstelle. Für rund 40 Euro ist der Mini-Rechner bei deutschen Händlern zu erwerben.

Trotz der Namensverwandtschaften ist der Banana Pi kein offizieller Nachfolger des britischen Raspberry Pi.

Banana Pi
Banana Pi

Der Banana Pi ist mit einem ARM Cortex-A7 Dual-Core Prozessor ausgestattet und arbeitet im 1 GHz Takt. Im Vergleich zu dem im Raspberry Pi verbautem Broadcom-Chip BCM2835 mit 700 MHz ist dieser deutlich leistungsfähiger.

Auch in Sachen Arbeitsspeicher und Grafik bietet der Banana Pi mit 1 GByte RAM und dem integrierten Mali-400MP2-Chip wesentlich mehr. Die Netzwerkanbindung unterstützt eine Datenrate von 1 GBit/s. An den Schnittstellen hat sich auch einiges getan: Wie der Raspberry Pi, verfügt der Banana Pi über zwei USB 2.0 Anschlüsse, eine Audiobuchse, einem SD-Kartenslot, HDMI- und AV-Video-Ausgang. Neu dazugekommen ist eine SATA-Schnittstelle für eine entsprechend kompatible Festplatte, ein Infrarot-Empfänger, als auch eine CSI Connector für ein Kameramodul.

Auf dem Board befindet sich eine LED-Anzeige für Power- und Netzwerkstatus (rot und blau). Eine weitere grüne LED kann vom Benutzer selbst definiert werden. Mit 92mm x 60mm ist der Banana Pi etwas größer als der britische Einplatinencomputer. Im nachfolgenden werden alle Hardware-Speifikationen des Banana Pi aufgelistet und mit dem Raspberry Pi gegenübergestellt.

Banana Pro: Überarbeiteter Banana Pi mit WLAN Funktion

Banana Pro (Foto: lemaker.org)
Banana Pro (Foto: lemaker.org)

Der im März 2014 erschienene Banana Pi wurde mittlerweile von LeMaker überarbeitet: Das modifizierte Board namens Banana Pro bringt einige interessante Erweiterungen und Features mit sich.

Banana Pro im Detail

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Der Banana Pro ist mit einem ARM Cortex-A7 Dual-Core Prozessor (1 GHz), 1 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und der Grafikeinheit ARM Mali400MP2 ausgestattet. Damit ist er in Sachen Leistung identisch wie der Banana Pi.

Die Neuerungen liegen viel mehr in den Anschlussmöglichkeiten und der Konnektivität: Der überarbeitete Einplatinencomputer verfügt über ein WLAN-Modul OnBoard nach dem IEEE Standard 802.11b/g/n. Weiterhin wurde das Headerlayout von 26 auf 40 Pins erhöht. Alle Details zur Hardware und zum Banana Pro haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Banana Pro, Banana Pi und Raspberry Pi im Vergleich

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Wo kann man den Banana Pi kaufen?

Am besten kauft man den Banana Pi / Banana Pro ganz bequem im Internet und lässt ihn zu sich nach Hause kommen.


Im Internet findet man eine große Auswahl an Pi´s und viele günstige Angebote. Ich empfehle den Shop von Amazon: Neben dem Banana Pi gibt es dort eine Reihe an Zubehör wie Gehäuse, USB-Peripheriegeräte, als auch Shields und Zusatzmodule.

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Ein Kommentar zu “Banana Pi: Eine leistungsstarke Raspberry Pi Alternative

  1. Ich betreibe seit einiger Zeit einen Banana Pi als NAS (nur smb-shares) und bin recht zufrieden. Nebenbei hab ich noch einen Arduino Uno per USB gekoppelt und nutze den Banana zum Programmieren des Uno. Läuft auch zufriedenstellend. Nun scheitere ich permanent daran, auf dem Banana auch Processing zum Laufen zu bringen. Ich denke, es liegt an der Java-Version. Die vom Processing mitgelieferte Version hab ich wie bei der Anleitung für den Raspi ausgeklingt und die jdk-7-oracle per symbolischen Link eingebaut. Keine Chance bisher, alle Versuche sind gescheitert. Gibt es hier Erfahrungen mit Processing und Banana? Ich wäre für jeden Tip dankbar.
    Gruß Micha

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