Banana Pi: Minecraft Server installieren

Mincraft ist eines der beliebtesten Spiele. Trotz der einfachen und verhaltenen Grafik überzeugt das Spiel durch viele Freiheiten. Jeder Spieler kann somit seine individuelle Spielatmosphäre gestalten. In diesem Tutorial wird gezeigt, wie man auf seinem Banana Pi einen eigenen Minecraft Server für zu Hause aufsetzt.

Zunächst überprüfen wir unser System auf Updates (optional) und installieren den Fenstermanager screen. Diesen benötigen wir zu einem späteren Zeitpunkt während der Mincraft Server Installation.

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo apt-get install screen

Im nächsten Schritt laden wir uns mit wget den Minecraft Server (MCServer) herunter. Dieser ist in der Programmbiersprache C++ geschrieben und für Systeme mit ARM-Prozessoren vorkompiliert. Der bei wget angegebene Link bezieht sich immer auf die aktuellste Version des MCServers. Nach dem Download wird das Archiv entpackt und um Speicherplatz zu sparen anschließend wieder gelöscht.

wget http://builds.cuberite.org/job/MCServer%20Linux%20armhf/lastSuccessfulBuild/artifact/MCServer/MCServer.tar

tar -xvf MCServer.tar
rm MCServer.tar

Bevor wir den Server erstmalig starten, installieren wir noch eine aktuellere Version des g++ Compilers, damit die Serversoftware fehlerfrei komipiliert und gestartet werden kann.

sudo apt-get install g++-4.8

Als nächstes starten wir den Minecraft Server erstmalig. Dabei sollten einige Fehlermeldungen auftauchen. Grund dafür ist, dass der Software die zum Start notwendigen Konfigurationsdateien fehlen. Durch den ersten Start werden diese aber angelegt und gleichzeitig eine erste Minecraft Welt erzeugt. Ist der Vorgang abgeschlossen können wir den Server mit der Tastenkombination Strg + C wieder beenden.

cd MCServer
./MCServer

Der MCServer bringt neben dem Gameserver auch ein eigenes, passwortgeschütztes Webinterface mit. Die Standard-Logindaten lauten admin / admin und sind in der Konfigurationsdatei webadmin.ini festgelegt. Diese Datei wurde durch den vorherigen Schritt erzeugt. Zur Anpassung der Logindaten an einen benutzerdefinierten Benutzer / Passwort bearbeiten wir die genannte Konfigurationsdatei.

sudo nano webadmin.ini

Innerhalb dieser Datei finden wir folgenden auskommentierten Part:

; [User:admin]
; Password=admin

Diesen ersetzen wir durch unsere benutzerdefinierten Zugangsdaten Benutzername und Passwort. Die Anmeldeinformationen sollten natürlich individuell angepasst werden. Anschließend kann die Datei gespeichert und geschlossen werden.

[User:Benutzername]
Password=Passwort

Abschließend können wir den Minecraft Server mit dem zu beginn installiertem Tool screen starten. Der MCServer wird dabei in einer eigenständigen Screen-Instanz gestartet und läuft dauerhaft.

screen -dmS MCServer ./MCServer

Minecraft Server Webinterface

Screenshot MCServer Webinterface
Screenshot MCServer Webinterface

Das Webinterface vom Minecraft Server kann unter der IP-Adresse eures Pis und Port 8080 aufgerufen werden, also http://IP-BPi:8080/. Mit den zuvor festgelegten Zugangsdaten kann man sich über den Button WebAdmin Login anmelden. Innerhalb des Webinterfaces können anschliend diverse Servereinstellungen vorgenommen werden. Damit die Einstellungen aktiv werden, muss der MCServer neugestartet werden. Dies wird mit folgendem Befehl realisiert.

screen -S MCServer -X stuff "stop\n" && sleep 30 && screen -dmS MCServer ~/MCServer/MCServer

Der Vorgang dauert etwa eine Minute, da bei Beendigung des Servers die aktuelle Welt abgespeichert wird.

Minecraft Server Cronjob

Solltet ihr euren Einplatinencomputer regelmäßig als Minecraft Server verwenden, dann bietet es sich an diesen automatisch starten zu lassen mit Hilfe eines Cronjobs.

crontab -e

Am Ende der Crontab Datei fügen wir dazu folgenden Inhalt ein:

@reboot cd ~/MCServer/ && screen -dmS MCServer ./MCServer

Das wars auch schon! Damit ist euer Pi ein vollwertiger Minecraft Server für 2 bis 5 Leute, je nach Servereinstellungen.

Quelle: Jan Karres

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Banana Pi: DS1820 Temperatursensor 1-Wire auslesen

Banana Pi und Temperatursensor DS1820
Banana Pi und Temperatursensor DS1820

Der Einplatinencomputer Banana Pi ist mit einer Vielzahl an Schnittstellen ausgestattet und eignet sich daher für die verschiedensten Projekte. Eine besondere Stärke des Pi ist die freie Programmierung Nutzung der GPIO-Pins. Der Banana Pi unterstützen außerdem eine Reihe von gängigen Bussystemen. Dadurch können verschiedene kompatible Geräte über ein Leitungssystem mit unterschiedlichen Befehlen angesteuert werden. Das sogenannte 1-wire Bussystem ist ein möglicher Bus, den der Pi unterstützt. Bei diesm findet der Datenaustausch über eine Signalleitung statt.

Temperatursensor DS1820

Ein beliebtes Projekt unter den Pi-Anwendern ist die Messung der Raum- und Außentemperatur mit Hilfe des Temperatursensors DS1820. Verwandte Temperatursensoren sind der DS18S20 und DS18B22. Die integrierten Schaltkreise sind in einem TO-92 Gehäuse untergebracht und beinhalten den Temperatursensor, einen Analog-Digitalwandler und ein 1-wire Interface. Die genannten Sensoren unterscheiden sich prinzipiell im Preis und der Messgenauigkeit. Für unsere Anleitung verwenden wir den dreibeinigen Temperatursensor DS1820:

  • Pin 1: GND, Masse
  • Pin 2: DQ, Daten
  • Pin 3: VDD, Betriebsspannung
DS1820 (Bild: kompf.de)
DS1820 (Bild: kompf.de)

Schaltungsaufbau Temperatursensor DS1820

Der Temperatursensor wird mit einer Betriebsspannung (Pin 3) zwischen 3 und 5 Volt betrieben. Aus diesem Grund verbinden wir Pin 3 des Sensors mit dem 3,3 Volt-Pin des Banana Pi. Außerdem wird der Ground-Pin (Pin 1) des Sensors mit einem Ground-Pin am Pi verbunden (Pin 9), sowie die Datenleitung DQ (Sensor Pin 2) mit dem GPIO Pin 4.

Zwischen die Datenleitung und die 3,3 Volt Spannungsversorgung schalten wir einen 4k7 Ohm Widerstand. Weitere Temperatursensoren können auf gleichem Weg parallel über den 1-wire Bus angeschlossen und ausgelesen werden. Insgesamt ist nur ein 4k7 Ohm Wiederstand notwendig. Das GPIO-Headerlayout kann hier nachgelesen werden.

DS1820 Ansteuerung
DS1820 Ansteuerung

Empfehlung: Solltet ihr öfters Basteln und verschiedene Schaltungen aufbauen, dann lohnt es sich von verschiedenen Bauteilkategorien Sets zu holen: Widerstandsset, Led-Set, Kondensator Sortiment

Software: Vorbereitung

Nachdem die Hardware ordnungsgemäß mit dem Banana Pi verbunden ist kann das Auslesen der Temperatur beginnen. Dazu installieren wir zunächst ein Softwarepaket, mit welchem wir den 1-Wire Bus zugänglich machen.

sudo apt-get install git
git clone https://github.com/linux-sunxi/sunxi-tools
cd sunxi-tools
make

Im nächsten Schritt wird die binäre Konfigurationsdatei script.bin bearbeiten. Diese Datei wird vom Allwinner SoC verwendet und liegt im Verzeichnis /boot/bananapi/. Mit dem gerade heruntergeladenem Tool laden wir aus der binären Datei eine fex-Datei.

sudo /home/bananapi/sunxi-tools/bin2fex script.bin bananapi.fex

Die fex-Datei bearbeiten wir im Anschluss mit dem Editor nano.

sudo nano bananapi.fex

Am Ende der Datei fügen wir folgenden Inhalt ein.

[w1_para]
gpio = 4

Anschließend können wir die Datei schließen und wandeln die bearbeitete fex-Datei zurück in die binäre Datei script.bin. Damit die Einstellungen übernommen werden ist ein Neustart notwendig.

sudo /home/bananapi/sunxi-tools/fex2bin bananapi.fex script.bin
sudo reboot

Software: Auslesen des DS1820 1-wire

Zum Auslesen der Temperatur eines Sensors am 1-Wire Bus müssen wir den entsprechenden Sensor selektiere. Wie in der Schaltung oben gezeigt können mehrere Sensoren angeschlossen sein. Zur Identifikation besitzt jeder Temperatursensor einen vom Hersteller eindeutig vergebenen Code. Jeder angeschlossene Sensor bekommt im Verzeichnis /sys/bus/w1/devices/ sein eigenes Unterverzeichnis. Innerhalb des Verzeichnisses eines Sensor findet man immer die Datei w1_slave. Mit dem cat Befehl können wir daraus (via Terminal) die Temperatur auslesen. Wie das geau funktioniert wird nun nochmal Schritt für Schritt beschrieben.

Zum Ermitteln der Identifikationsnummer und des entsprechenden Verzeichnisses wechseln wir zunächst in das Verzeichnis /sys/bus/w1/devices/ und lassen uns dort alle drin befindlichen Ordner und Dateien anzeigen.

cd /sys/bus/w1/devices/
ls

In meinem Fall habe ich einen Sensor angeschlossen mit der Identifikationsnummer 10-000802b5ab54. Anschließend wechseln wir in das gleichnamige Verzeichnis. Dort sehen wir das die genannte Datei w1_slave vorhanden ist.

cd /sys/bus/w1/devices/10-000802b5ab54
ls

Mit dem cat Befehl lesen wir anschließend die Datei und damit die momentane Temperatur aus. Es ergibt sich insgesamt folgender Verlauf und die im Bild dargestellte Ausgabe.

cat /sys/bus/w1/devices/10-000802b5ab54/w1_slave

Sreenshot Temperatur DS1820
Sreenshot Temperatur DS1820

Am Ende der Ausgabe finden wir die Angabe t=18687. Teilen wir diese Zahl durch 1000 ergibt sich eine aktuelle Temperatur von 18,687 °C.

Temperaturdaten mit PHP verarbeiten

Jetzt wo wir wissen wie man die Temperatur mit dem Sensor DS1820 ermittelt, kann man dies in vielen Varianten und Programmiersprachen umsetzen. An dieser Stelle möchte ich zeigen wie man mittels PHP die Temperatur auslesen und anschließend weiterverarbeiten könnte. Die Weiterverarbeitung der Temperatur in Form von einem Datenlogger mit einer Datenbank und einem entsprechendem Webinterface ist möglich und mit wenig Aufwand realisierbar. Vorraussetzung für eine Lösung mit PHP ist ein eingerichteter Webserver, wie zum Beispiel der Apache, mit den entsprechenden PHP Modulen.

Das auslesen der Temperatur kann in PHP mit folgenden Zeilen erledigt sein. Im Webinterface sollte damit die aktuelle Temperatur in °C ersichtlich werden.

<?php

$temp = exec('cat /sys/bus/w1/devices/10-000802b5ab54/w1_slave |grep t=');
$temp = explode('t=',$temp);
$temp = $temp[1] / 1000;
$temp = round($temp,2);

echo $temp . " &#x00B0;C";

?>

Ursprünglich und in ähnlicher Weise wurde das Tutorial auf Einplatinencomputer veröffentlich.

Quellen: linuxx.eu, Bild DS1820: kompf.de

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Interview mit Noah Brandt: Banana Pi Forum

Heute im Interview ist Noah Brandt, der Betreiber des deutschprachigen Banana Pi Forums. Thema des Interviews ist die Entstehung, Entwicklung und Zukunft des Forums. Dabei stehen die Entwicklung der Besucheraktivitäten, das Feedback der Community und weitere kleine Projekte rund um das Hilfeforum im Vordergrund. Zu Beginn möchte ich mich gleich im Voraus bei Noah Brandt für die Beantwortung meiner Fragen bedanken!

Screenshot forum-bananapi.de
Screenshot forum-bananapi.de

Wodurch wurde dein Interesse für den Banana Pi geweckt?

Zunächst bin ich durch Zufall im Netz auf den Banana Pi gestoßen und war total begeistert: Ein Raspberry Pi mit doppelter Leistung, dass fand ich super!

Wofür verwendest du deinen Banana Pi?

Ich habe momentan 2 Banana Pis mit denen ich viel bastel und ganz verschiedene Sachen ausprobiere. Außerdem arbeite ich derzeit an einem XBMC auf Android der über ein Banana Pi NAS Filme streamt.

Wie kam es zum Banana Pi Forum?

Zu der Idee kam ich, weil ich darin eine Marktlücke sah und den Banana Pi auch in Deutschland bekannt machen will! Mein Ziel ist es eine große deutschsprachige Community aufzubauen. Insgesamt sehe ich im Banana Pi einfach eine größere Chancen als im Raspberry Pi. Wer weiß aber wie das 2017 schon wieder aussieht, wenn es den neuen Raspi gibt.

Wie groß ist das Interesse und die Aktivität der Nutzer im Forum?

Momentan sind im Banana Pi Forum schon über 100 Mitglieder registriert. Davon lesen und schreiben schätzungsweise 70 bzw. 35 Nutzer regelmäßig. Die Aktivität hält sich also noch in Grenzen, steigt aber kontinuierlich an.

Neben dem Forum betreibst du einen Blog: Gibt es noch weitere Projekte die du im Zusammenhang mit dem
Banana Pi Forum betreibst?

Na klar! Da wäre zunächst mein Blog, in dem ich so ziemlich über alles schreibe. Großtenteils beschäftige ich mich in den Artikeln mit den Themen Banana und Raspberry Pi.

Weiterhin betreibe ich testweise einen eigenen Link Shortener über den ich in Zukunft alle Links im Forum nach außen laufen lassen möchte. Die Dienste Twitter und Co. handhaben das ähnlich.

Um Blogger für den Banana Pi zu begeistern und sie mit Klicks „anzulocken“ betreibe ich noch einen News Aggregator. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein System wie Raspifeed, nur für den Banana Pi.

Zu guter Letzt habe ich einen Image Mirror aufgesetzt. Dadurch können Anwender ihre Betriebsysteme auch von einem deutschen zuverlässigen Server herunterladen.

Welches Feedback erlangt dein Projekt von der Community?

Viele sind sehr froh das es endlich eine deutsche Community gibt in der man Fragen stellen. Über einnen Foren-internen Teamspeck Server stehe ich, wenn es die Zeit zulässt, ebenfalls gerne bereit um zu helfen! Insgesamt ist das Feedback von sehr positiver Natur.

Wo soll das Banana Pi Forum in der Zukunft stehen?

Wünschenswert wäre es, wenn das deutschsprachige Banana Pi Forum immer weiter wächst und die erste Anlaufstelle für Fragen und Tutorials ist. Dazu gehört auch ein gutes Ranking bei Google und Co. Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich merke das die Community nicht so schnell wächst wie die vom Raspberry Pi. Außerdem gibt es natürlich immer wieder das Problem das manche Themen acht Mal gefragt werden, wodurch man dann im Ranking wegen doppeltem Content wieder abgestuft wird.

Wir tun jedoch wirklich alles um der Community zu helfen. Dazu kommt nun auch noch ein Thread mit häufig gestellten Fragen, der denke ich sehr hilfreich sein kann: http://forum-bananapi.de/Thread-FAQ

Besteht eine Zusammenarbeit mit anderen Bloggern, Vertriebsunternehmen oder LeMaker?

Ich arbeite daran! Mit LeMaker besteht bereits eine Partnerschaft, die ich hoffentlich soweit ausbauen kann, bis wir offizielles deutsches LeMaker Forum sind.

Auf Werbepartner-Suche sind wir ebenfalls. Nur schon mal als Vorwarnung: Sollten Wir genug Sponsoren zusammen bekommen, werden bald ein paar kostenlose Banana Pis verlost! 😉

Was machst du, wenn du nicht gerade im Forum unterwegs bist?

Dann lerne ich für die Schule! Nebenbei mache ich nämlich auch noch Abitur, um dann natürlich Informatik zu studieren.

Schlusswort

Anhand des Interviews und den Informationen von Noah Brandt ist zu erkennen, dass das Interesse an einer deutschsprachigen Community durchaus da ist. Die steigende Aktivität im Banana Pi Forum unterstützt diese Aussage. Ich bedanke mich bei Noah Brandt an der Teilnahme am Interviewund hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit!

Da Interview wurde ebenfalls auf Einplatinencomputer veröffentlicht.

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Raspbian: Tastaturlayout ändern

Wer seinen Banana Pi mit dem Betriebssystem Raspbian verwendet wird feststellen, dass das Tastaturlayout nicht wie erwartet funktioniert. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du unter Raspbian das Layout mit wenigen Handgriffen auf Deutsch bzw. auf jede andere beliebige Sprache / Landeseinstellung anpasst.

Zunächst benötigen wir die passende Software, mit der wir die Einstellungen vornehmen können.

sudo apt-get install console-data

Nach Abschluss der Installation ist das Menü zum anpassen der Tastatursymbole bei mir automatisch erschienen. Bei wem das nicht der Fall sein sollte kann mit folgendem Befehl das Menü öffnen. Gleichzeitig kann bei Eingabe des Befehls die Einstellung der Symbolbibliothek immer wieder vorgenommen werden.

sudo dpkg-reconfigure console-data

Das sich öffnende Menü sieht wie folgt aus.

Screenshot Banana Pi - Configuration console-data
Screenshot Banana Pi – Configuration console-data

Dort können wir aus verschiedenen Quellen unser Layout / Symbole auswählen. Da die meisten eine USB Tastatur verwenden navigieren wir zum Punkt Select keymap from full list und bestätigen mit Enter

Screenshot Banana Pi - Keymaps
Screenshot Banana Pi – Keymaps

Aus den aufgelisteten Keymaps können wir nun das für uns passende Layout heraussuchen, also Deutsch. Im unteren Bereich der Liste findet man den Punkt pc / qwertz / German / Standard / latin – no dead keys.

Diese Option funktioniert bei mir bisher ohne Probleme. Wer Erfahrungen mit anderen Einstellungen hat kann gerne ein Feedback in den Kommentaren hinterlassen.

Anschließend definieren wir nun das eigentliche Tastaturlayout.

sudo dpkg-reconfigure keyboard-configuration

In der folgenden Liste empfehle ich die Einstellung Classmate PC zu wählen. Weiterhin navigieren wir zu Other und setzen die Option German.

Screenshot Banana Pi - Keyboard-configuration
Screenshot Banana Pi – Keyboard-configuration

In den nächsten beiden Schritten werden spezifischere Einstellungen zum Tastaturlayout konfiguriert. Ich empfehle die Optionen The default for the keyboard layout und darauffolgend No compose key.

Abschließend werden wir gefragt, ob mit der Tastenkombination Strg + Alt + Entfernen der X Server geschlossen werden soll. Diese Entscheidung liegt bei jedem selbst: Ich empfehle No.

Um die Einstellungen zu aktivieren, führen wir den folgenden Befehl aus.

sudo udevadm trigger --subsystem-match=input --action=change

Das wars auch schon: Das Tastaturlayout ist jetzt auf Deutsch eingestellt. Rückblickend fasse ich nochmal alle Terminalbefehle zusammen:

sudo apt-get install console-data
sudo dpkg-reconfigure console-data
sudo dpkg-reconfigure keyboard-configuration
sudo udevadm trigger --subsystem-match=input --action=change

Quelle (Stand: 1.10.14): forum.lemaker.org

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